Beiträge von Christian

    Liebe Mitleserinnen und Mitleser,


    bitte entschuldigt, dass erst jetzt eine Reaktion aus dem Administratorenkreis kommt. :(


    Ich möchte die scheinbar auf dem Höhepunkt angekommene Diskussion an dieser Stelle unterbrechen und werde alle Beiträge von "peregrin" löschen, um mögliche Irritationen für alle Mitleser zu verhindern. Das was von "peregrin" gepostet wurde widersprach jeglicher Regel im Forum und beinhaltete heftige Anschuldigungen, Verleumdungen und böse Unterstellungen.


    Das können wir als Administratoren nicht verantworten und entfernen deshalb die betroffenen Postings. Der User "peregrin" wird ebenfalls aus dem Forum entfernt.


    Ich wünsche euch Allen den Frieden Gottes und echte Freude durch Gottes Wort.


    Herzlichen Gruß,
    Christian

    Hey David,


    du hast ne PN von mir erhalten. Nochmal "Sorry", dass ich Dir nicht sofort geantwortet habe.


    Schönen Sonntag noch.


    Herzlichen Gruß, Christian

    Hallo Peregrin,


    ich glaub, dass ich dir schon einmal in ähnlicher Angelegenheit geschrieben habe. Es wäre echt super, wenn du dich bemühen würdest, die Aussagen auf den Punkt zu bringen, die du uns auf Simone`s Frage hin weitergeben möchtest. Ich blicke im Moment noch nicht so wirklich durch, wenn ich dir das ehrlich sagen darf ...


    Und versuch doch einfach nochmal ein Deutsch zu benutzen, was für jeden Muttersprachler (und nicht Germanist ;-)) verständlich ist.


    Viele Grüße,
    Christian (Admin)

    Hallo Hibiscus,


    schön, dass du dich im Forum angemeldet hast! :)


    Ich habe dir ne Mail auf deine Frage geschrieben - schau am besten mal in dein Postfach.


    Das soll aber nicht heißen, dass hier nicht noch andere antworten können. ;)


    Liebe Grüße
    Christian

    Hallo Tim,


    habe die Zusammenführung der Benutzernamen "Nepomuk11" und "TimS." eben durchgeführt ...


    Schau dir die Zusammenlegung am besten mal an, ob es für dich zufriedenstellend funktioniert hat.


    Schön, dass du wieder aktiv bist! :-)


    Liebe Grüße,
    Christian

    Hallo Peregrin,


    ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich meine Müh und Not damit habe zu kapieren, was für mich jetzt das Wichtige ist, was ich persönlich mitnehmen kann ... Bitte hilf mir das Ganze ein bissl besser zu verstehen. Ich hab noch ein paar Fragen zum "Umgang der Gläubigen" ...

    Zitat

    Gleichgesinntes gesellt sich gern zu seinesgleichen. Die Niederen verkehren selten mit Königen. Die Mündigen meiden den Kontakt zu Unmündigen, der Verkäufer den Käufer, der Arzt den Patienten, die Jungen den Alten, die Toten den Lebendigen. Dies alles ist Eitel und ein Weg des Todes, von dem es eine Wiederkehr gibt. Auch gibt es Gemeinsamkeiten an dem verschiedene Gruppierungen teilhaben, sei es Leidenschaften, Geldgier, Drang nach Ruhm, Macht und Ehre.


    Joa, da geb ich dir recht ... unsere postmoderne Gesellschaft hat doch noch immer ihre Standesdünkel. Wir leben in unserem gewohnten, traditionierten Umfeld und brechen nur selten mal nach links oder rechts aus. Hier mal was zum Nachdenken: Gott sagt im Timotheusbrief, dass es sein Wille ist, dass alle Menschen errettet werden und "zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!" (1.Tim 2,4) - Bei allen gesellschaftlichen Unterschieden, zwischenmenschlichen Sympathien und Antipathien - wie stehe ich/du zum klar definierten Willen Gottes?

    Zitat

    Denn sie werden viel Schläge erleiden, aber dennoch gerettet durch die Gnade ...

    Kannst du mir sagen, wo ich das in meiner Bibel finde? Was genau tut eine "Magd Jesu", die Schläge "erleidet" und von wem "erleidet" sie die ?

    Zitat

    Dann werdet ihr Ihn sehen und erkennen und ihr werdet euch freuen unbeschreiblich. Dann werdet ihr aufstehen von den Toten und werdet dem Lebendigen folgen und Ihm nacheifern.


    Ist das eine versteckte Symbolik, die du uns hier verdeutlichen willst? Ich habe es immer so verstanden, dass wir den Herrn Jesus erst dann sehen werden, wenn er seine Gemeinde/Versammlung zu sich entrückt hat (1.Thess 4) ... "denn wir werden ihn sehen, wie er ist" (1.Joh 3,2). Wenn er wiederkommt in die Wolken, dann werden die bereits verstorbenen, erlösten Kinder Gottes aus den Toten auferstehen und mit den lebenden Kindern Gottes gemeinsam entrückt werden. Oder meinst du hier einen geistlichen Tod? (Eph. 5,14)?


    Wie soll ich mich als Christ verhalten, damit ich so leben kann, wie Gott es will? Bitte fasse es doch noch mal für mich zusammen ...


    Herzlichen Gruß, Christian

    Hallo zusammen,


    die Probleme beim Aufruf des Forums sind bekannt ... liegen jedoch nicht erkennbar an der Seite life-in-jesus.de direkt. Der Webserver, über den das Forum betrieben wird, steht in Kopenhagen. Dadurch scheinen auch die aktuellen Ladeprobleme bedingt.


    Ich habe mit Michael diesbezüglich gesprochen und wir werden so schnell wie möglich versuchen dieses Problem zu beseitigen, damit ihr wieder alle vernünftig das Forum aufrufen könnt.


    Bei der Eingliederung der einzelnen Mitglieder gibt es verschiedene Kompetenzen, die den Usern zugewiesen werden können. Hier haben wir es aber in aller Regel so gehalten, keine großartigen Kompetenzunterscheidungen zu machen. Also auch keine Abgrenzung in 2. rangige Benutzergruppen ...


    In den nächsten Tagen, sollte das Laden der Seite dann wieder optimal funktionieren - bis dahin ... :-)


    Liebe Grüße,
    Christian

    Hallo Johannes, :)


    wenn Damaris bedauert, dass es im sogenannten "christlichen Abendland" so weit gekommen ist, dass man mittlerweile in breit angelegten Publikationen dafür wirbt, dass der Glaube an einen Gott völlig unvernünftigt, als auch eine Existenz desselben äußerst unwahrscheinlich ist - dann kann ich das gut nachvollziehen und teile dieses Bedauern.


    Überleg doch mal - wenn du daran denkst, was unser Land noch vor einigen Jahrzehnten bemerkenswert geprägt hat, dann waren es doch die christlichen Werte bzw. Tugenden, wie Fleiß, Pünktlichkeit etc., die unsere Gesellschaft ausgezeichnet haben. Es herrschte eine allgemeine Gottesfurcht. Selbst unser deutsches Grundgesetzt basiert in vielen Punkten auf der Bibel. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, mit dieser Grundlage sind wir gut gefahren und was passiert, wenn man diese Basis wegnimmt, dass kannst du heute tagtäglich beobachten. Es gibt eine Stelle in der Bibel, die das sehr gut beschreibt - sie ist echt aktuell:


    "Dieses aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden; denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos, ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg." - 2. Timotheus 3, 1-5


    Mich wundert es nicht, wenn wir heut gehäuft mit großen Problemen in unserer Gesellschaft zu tun haben. Pädophilie, Vergewaltigung, Hass, Drogen, Hunger etc. vor der eigenen Haustür und vielleicht sogar in den eigenen 4 Wänden - Wenn man Gott aus der Gesellschaft heraus vor die Tür setzt, dann geht er irgendwann!!!


    Es geht uns auch nicht darum, eine arrogante Haltung allen nicht bibelgläubigen Menschen entgegenzubringen ... Sondern, als Christen haben wir die Aufgabe und auch das dringende Bedürfnis, den Menschen, die Jesus Christus noch nicht als ihren persönlichen Erretter kennen, zu sagen, dass sie sich mit mit Ihm versöhnen lassen müssen, wenn Sie nicht ewig verloren gehen wollen. Am Kreuz auf Golgatha ist der Herr Jesus für unsere Sündenschuld gestorben, die uns von Gott trennte, er hat uns davon frei gemacht und wir können jetzt mit Gott unserem Vater in Verbindung treten. Jesus Christus hat mit seinem Kreuzestod diese tiefe Kluft der Sünden überbrückt, durch die ausnahmlos jeder Mensch von Gott getrennt ist - Standard ist: Der Mensch ist auf dem direkten Weg zur Hölle, aber Jesus Christus bietet Vergebung an.

    "So sind wir nun Gesandte für Christum, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!"
    - 2.Kor 5,20


    Mir ist schon klar, dass das von deinem Standpunkt aus als Ignoranz erscheint, dass ist es aber nicht - wenn wir als Christen von Christus weitersagen, dann tun wir es nicht aus einem Machtkampf mit den vielen Religionen heraus, sondern deshalb, weil wir die Menschen lieben und ihnen von dem weitersagen wollen, der unser Leben verändert hat.


    Andererseits ist dieses Forum auch ein christliches Forum und demnach ist auch klar, dass hier verstärkt der christliche Standpunkt vertreten wird.


    Lieben Gruß,
    Christian

    Hallo Damaris,


    grundsätzlich vom Äußeren auf das Innere (bzw. den inneren Frieden) zu schließen, ist denke ich sehr schwer. Es gibt leider einfach auch zu viele verschiedene Ansichten in der allgemeinen Christenheit über das, was die Bibel auch über scheinbare Äußerlichkeiten sagt. Hierbei beziehe ich mich speziell auf Haare und Kleidung egal, ob Mann oder Frau.


    Hierzu vielleicht ein paar Verse:

    • 1. Kor 11,14.15
    • 5. Mose 22,5 (es geht mir hierbei speziell um die maximale Unterscheidung der beiden Geschlechter)
    • Römer 12,2 (inwieweit sind wir der Welt angepasste Christen, auch von unserer Mode her?)

    Die Bibel gibt uns also schon gewisse Richtlinien, wie Christen sich auch äußerlich geben sollten.


    Andererseits sollte man Christen natürlich nicht nur an diesen Merkmalen erkennen, sondern als wir uns bekehrten wurden wir nach Epheser 1,13 mit dem Heiligen Geist versiegelt.


    Der Heilige Geist wohnt in jedem Gläubigen und will in uns eine "Frucht" bewirken.


    Die Frucht des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit. All das sind Eigenschaften die Gott durch Geist in uns hervorrufen will. Und diese Eigenschaften sollen auch nach außen hin sichtbar werden. Wie begegnenen wir unseren Mitmenschen? Kameraden? Arbeitskollegen? Sind wir vielleicht notorische Nörgler und laufen regelmäßig mit mieser Miene und hängendem Kopf durch die Welt?


    Und noch Kolosser 3,12 ff:

    Zitat

    "Ziehet nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut, einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat wider den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Zu diesem allen aber ziehet die Liebe an, welche das Band der Vollkommenheit ist."

    Das ist unsere neue "Kleidung" als Christen.


    Auf der anderen Seite sollten gewisse Eigenschaften bei uns gerade nicht mehr sichtbar sein. Das wird auch in Galater 5 beschrieben.

    Zitat

    "Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Hurerei, Unreinigkeit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, Neid, Totschlag, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, gleichwie ich auch vorhergesagt habe, daß, die solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden."

    Wenn diese Dinge bei uns noch Alltag, Normalität sind, dann ist es schwierig uns als Christen zu identifizieren.
    Mir fällt dazu noch ein wichtiger Vers aus Galater 3 ein - "ihr habt Christum angezogen". Vielleicht hast du es auch schon mal erlebt, dass du einem Menschen begegnet bist, von dem du auf Anhieb wusstest: "Das ist ein Kind Gottes!" Ich muss sagen, dass ich es immer mal wieder erlebe, vielleicht liegt es daran, dass diese Person etwas von Christus "abstrahlt", dass ER in ihr sichtbar wird?


    Das ist gewissermaßen eine Testfrage für uns, für jeden Tag: Wird in mir, in dir, etwas von dem Herrn Jesus sichtbar? Hab ich etwas von der "Gesinnung" (Phil. 2) des Herrn Jesus gelernt, sodass ich es auch Baustein für Baustein in mein Leben integrieren kann?


    Andererseits kennen wir uns ja alle selbst gut genug und lernen uns im Lauf der Zeit auch immer besser kennen (hoffentlich) ... Es gibt oft genug Phasen, wo nicht wirklich viel von dem Wirken des Heiligen Geistes in uns sichtbar wird - Wir lassen das geistliche Leben schleifen und dementsprechend verändert sich dann auch unser Zeugnis der Welt gegenüber - dann sind wir auch nicht mehr immer als wahre Kinder Gottes erkennbar.


    Schön und wünschenswert wäre es auf jeden Fall, wenn man an uns etwas von diesem wahren inneren Frieden verspüren könnte.


    Lieben Gruß,
    Christian

    @ all


    Wir Admins behalten uns vor, Beiträge zu löschen, wenn sie den Interessen dieser Website widersprechen oder die Verantwortung gegenüber der Userschaft es erforderlich macht. Aus dem gleichen Grund können wir User sperren. So steht es in der Netiquette dieses Forums.


    In Bezug darauf wurden alle Beiträge zur „Reinkarnation“ gelöscht, die als Grundlage die Irrlehren Jakob Lorbers verwendeten und publik machten, ebenfalls wurde der Verfasser Helmut gesperrt.


    Christian und Michael, Admins


    Hallo zusammen,


    ich möchte noch einmal kurz auf die Stelle aus 1.Korinther 15, 44 eingehen, um vielleicht ein bissl klarmachen zu können worum es hierbei geht.

    Zitat

    Es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. - 1.Kor 15,44

    Paulus möchte den Korinthern in diesem Vers klarmachen, dass der Zustand ihres Körpers (Leibs), den sie hier auf der Erde hatten, ein anderer ist, als der des Körpers (Leibs) bei der Auferstehung. Jetzt hatten sie einen natürlichen oder auch seelischen Leib und bei der Auferstehung einen geistigen Leib. Seelischer Leib deshalb, weil er die "Hülle" für das natürliche Leben ist. (Die Seele ist in dem Wort Gottes oft ein Bild vom "Leben" an sich)


    Es ist hierbei äußerst wichtig zu beachten, das beide Male von einem LEIB (Körper) die Rede ist und "natürlich" bzw. "geistig" sind jeweils nur die Adjektive die diesen Körper beschreiben.


    Der natürliche Leib wird gesät, das heißt ein Mensch stirbt und wird begraben - das ist übrigens auch die Folge der Sünde die auf dem Menschen lastet, denn nach dem Römerbrief ist "der Lohn der Sünde der Tod".

    Zitat

    Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes. - Römer 8,11

    Bei der Auferstehung wird ein geistiger Leib auferweckt, es ist immer noch die gleiche Identität, wie in dem natürlichen Leib, doch der Zustand ist anders.


    Der 43. Vers beschreibt die Gegensätze zwischen dem natürlichen Leib und dem geistigen Leib:

    • Verwesung - Unverweslichkeit
    • Unehre - Herrlichkeit
    • Schwachheit - Kraft

    Der geistige Leib wird passend sein für den Himmel, für die Herrlichkeit, es wir kein Phantomleib sein, sondern ein wirklicher Körper. Ich sehe hier keinen Widerspruch in der Anführung nanos.


    Noch kurz zu dem Vers aus Offenbarung 14,6:


    Vers 7 fasst dieses ewige Evangelium zusammen:

    Zitat

    Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen.

    Gott wird an den Menschen seine Gnade sichtbar werden lassen, die ihn gemäß Vers 7 als Schöper des Universums akzeptieren bzw. annehmen werden. Gott nimmt hier Rücksicht auf den Menschen indem er das Evangelium gewissermaßen auf diesen einen Hauptgedanken "reduziert", dass der Mensch ein gewisses Maß an Gotteserkenntnis haben kann. Einen ähnlichen Gedanken findet man schon in Römer Kapitel 1, 19f:

    Zitat

    Weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, - denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut damit sie ohne Entschuldigung seien;

    Einen schönen Abend noch.


    Lieben Gruß, Christian

    Hallo zusammen,


    wenn ein Mensch stirbt, bleibt der Körper des Verstorbenen auf dieser Erde, er wird begraben, die Persönlichkeit des Menschen geht in das Totenreich, wie wir das beispielsweise in Lukas 16 bei dem reichen Mann und dem armen Lazarus finden. Die Person, die Jesus Christus als ihren persönlichen Heiland und Erretter kannte geht in das Paradies, so sagte der Herr Jesus zu dem einen Verbrecher am Kreuz: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein". Der, der ohne Gott gestorben ist, geht in den Hades, das wird beim dem reichen Mann in Lukas 16 deutlich: "Und in dem Hades seine Augen aufschlagend" ...


    Wenn wir also das Beispiel des reichen Mannes zu Rate ziehen, wird deutlich, wie schlimm dieser Ort für ihn war, er "litt Pein in dieser Flamme". Er wünscht sich durchaus nicht dort zu bleiben und wollte sogar noch seine Familie warnen lassen, damit sie nicht auch einmal an diesen "Ort der Qual" kommen sollten.


    Wir sollten hierbei eine Sache bedenken, natürlich ist unser Leib in gewisser Weise ein "schwerer" Leib, weil es hier auf der Erde Krankheiten, Probleme, Sorgen und Leid gibt. Aber das hat in seiner Ursache nichts mit dem Körper oder Leib an sich zu tun, sondern es entspringt einzig und allein der SÜNDE.
    Der Mensch fiel in Sünde und die Folge davon war, dass die Frau mit Schmerzen Kinder gebären sollte, der Mensch im Schweiße seines Angesichtes sein Brot essen sollte und so weiter. Allein die SÜNDE hat diese "Schwere des Leibes" verursacht. Der Leib an sich ist nichts Schlechtes im Wort Gottes.


    Um wieder auf den reichen Mann zurückzukommen, möchte ich noch anmerken, dass er sich nicht wünschte dort zu bleiben. Wenn wir diese Meinung vertreten, dass ein Mensch, der ohne Gott gestorben ist, sich nicht mehr zurücksehnt und mit seinem "Schicksal" zufrieden ist, dann haben wir keinen Blick mehr dafür, welches Gericht die Menschen einmal im "Jenseits" treffen wird. Denn alle Menschen die ohne Gott gestorben sind, werden einmal vor dem großen weißen Thron erscheinen müssen, um gerichtet zu werden. Dann kommen sie in die EWIGE Gottesferne - damit ist der schwere Leib überhaupt nicht mehr zu vergleichen.


    Zum Schluss noch einige Anmerkungen zu Johannes dem Täufer in Bezug auf Elias:

    Zitat

    Und wenn ihr es annehmen wollt, es ist Elias, der kommen soll. - Matthäus 11,14

    Die Frage ist doch, ob hier die "Wiedereinfleischung" Elias in der Person Johannes des Täufers gemeint ist, oder ob Johannes der Täufer im Charakter Elias kommen würde. Am Anfang des Johannesevangeliums wird Johannes der Täufer gefragt, wer er sei. "Bist du Elias?", fragten sie ihn. Und er sagt: "Ich bins nicht!". "Bist du der Prophet?", und er antwortete: "Nein!". Johannes der Täufer sagt also selbst von sich, dass er nicht Elias persönlich oder auch nicht Elias in "Wiedereinfleischung" sei.


    Ich denke Lukas 1, 17 gibt sehr gut Aufschluss darüber, wie auch die Stelle in Matthäus 11,14 zu verstehen ist.

    Zitat

    Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elias, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Einsicht von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten. - Lukas 1,17

    Der Dienst von Johannes dem Täufer sollte also ein Dienst in dem Geist und der Kraft (im Charakter) Elias werden, er würde das Volk zur Buße und Umkehr zu Gott aufrufen. Johannes war also nicht Elia in Person.


    In der Zukunft wird es noch einmal zwei Zeugen geben, die in dem Geist und der Kraft Elias auftreten werden, das wird uns in Offenbarung 11 beschrieben. Nur ein Beweis dafür ist, dass sie Gewalt haben werden den Himmel zu verschließen, dass finden wir auch schon bei Elia (1.Könige 17,1)


    Zum Schluss noch eine Frage: Ist es wirklich eine solche Seltenheit, dass ein Mensch "wiedereingefleischt" wird, bzw. einen neuen Leib erhält?
    Als Jesus Christus gestorben war, wurde sein Körper in das Grab gelegt, sein Geist und seine Seele gingen zu Gott, doch nach drei Tagen auferstand unser Herr wieder und begegnete seinen Jüngern. Hatte er jetzt einen Körper ganz ohne "Fleisch"?


    Ich glaube nicht, denn in Lukas 24, 39 sagt der Herr Jesus zu den Jüngern:

    Zitat

    Sehet meine Hände und meine Füße, daß ich es selbst bin; betastet mich und sehet, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß ich habe. - Lukas 24, 39

    Auch der Auferstehungsleib des Herrn Jesus hat Fleich und Bein und wenn wir bei der Entrückung der Gläubigen einen neuen Lein bekommen, dann hat der auch noch Fleisch und Bein, aber er ist nicht mehr von der Sünde geprägt.


    Lieben Gruß,
    Christian

    Hallo Damaris, hallo Königskind,


    aus aktuellem Anlass haben wir uns unteranderem auch in unserer Jugend mit dem Thema "Warum lässt Gott das zu?" oder "Warum schweigt Gott?" beschäftigt, daher kam ich auch noch einmal auf die Buchempfehlung von dir, Damaris, zurück.


    Und ich muss sagen, gerade der letzte Teil des Abschnitts "Warum scheigt Gott" in dem Buch von Wilhelm Busch hat uns allen sehr viel zu sagen. Egal ob dieser Amoklauf, ob ein tödlich endender Autounfall oder eine schwere Krankheit von der wir mitbetroffen sind ... auf die Frage des "Warum?" können wir keine direkte Antwort geben, aber die Frage "Wozu?" sollten wir uns alle stellen.


    Ich zitiere aus dem letzten Abschnitt:

    Zitat

    "Ich glaube, alles Schwere in unserem Leben ist dazu da, dass Gott uns durch Jesus zu sich selber ziehen kann."

    Dabei musste ich so an die Begebenheit mit den Emmausjüngern denken. Die Emmausjünger kamen aus Jerusalem und hatten dort allerhand erlebt. Sie waren enttäuscht und niedergeschlagen, traurig darüber, dass der Herr jetzt nicht mehr bei ihnen war. Sicherlich haben sie auch einmal nach dem "Warum?" gefragt ... so oder ähnlich geht es sicherlich auch dem ein oder anderen von uns, wenn uns eine Schreckensnachricht erreicht. Aber wisst ihr was dann passiert? Der Herr selbst kommt und naht sich Ihnen und begleitet sie auf dem Weg nach Emmaus, er stellt sich ihnen vor als der, der die ganze Schrift erfülllt. "Von Moses und den Propheten anfangend, erklärte er ihnen das was ihn betraf." Der Herr wurde ihnen groß, sie verstanden etwas mehr von ihm und als er dann bei ihnen einkehrte stellen sie die Frage "Brannte nicht unser Herz für Christus?" -Ich glaube, dass uns der Herr gerade diese Frage stellen will! - "Brennt dein Herz noch für mich?"


    ER soll uns wieder groß werden!


    Was ich noch empfehlen kann ist der "Live-Vortrag" von Wilhelm Busch zu dem Thema:
    http://sermon-online.de/search…guage=0&category=0&play=0


    Liebe Grüße, Kiki :)

    Hallo Damaris,


    vielleicht nur ein kleiner Hinweis zu brauchbaren Traktaten wäre das kürzlich neu gestaltete Traktat "Oh, Gott warum?" Inhaltlich trifft es zwar nicht exakt das vorliegende Geschehen, aber die Frage nach dem Warum ist, denke ich, eine der häufig gestellten Fragen in dieser Situation.


    Als ich kurz nach dem Amoklauf einen Artikel bei spiegel-online las, war es genau diese Frage, die auf dem Titelbild gestellt wurde. Das Thema war dann auch ein Anknüpfungspunkt, um bei Arbeitskollegen darüber zu reden und Hilfestellung zu geben.


    Lieben Gruß, Christian

    Hallo Jule,


    deine Frage ist schon eine ganze Weile her und vielleicht schon wieder aus dem Sinn, aber du hattest gefragt, wer denn nun das Haupt der unverheirateten Frau sei.


    Eine ganz wichtige Stelle zu dieser Frage findest du im 1.Korintherbrief im 11.Kapitel. Im 3. Vers beschreibt Paulus inspiriert durch den Heiligen Geist die Schöpfungsordnung Gottes kurz, knackig und in ganz einfachen Worten.


    "Ich will aber, daß ihr wisset, daß der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, des Weibes Haupt aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott."


    Er stellt hier eine Rangordnung in der Schöpfung Gottes auf:

    • Gott ist das Haupt des Christus (Der Herr als Mensch)
    • Christus ist das Haupt des Mannes
    • Der Mann ist das Haupt der Frau
    • Die Frau

    Der Apostel Paulus unterscheidet hier zwischen Mann und Frau, es geht schlicht und ergreifend um eine einfache geschlechtliche Unterscheidung - Paulus unterscheidet nicht nach verheiratet oder unverheiratet. Auch geht es dem Schreiber des Korintherbriefes und somit auch Gott nicht darum eine Wertigkeitsabstufung aufzustellen. Das ist leider eine oft abgeleitete Fehlinterpretation dieser Stelle, die absolut nicht stimmt, denn nicht ohne Grund hat Gott bei der Erschaffung von Eva darauf geachtet, dass Eva aus der Rippe Adams erschaffen wurde - nicht aus dem Kopf und auch nicht aus den Füßen, sondern aus der Mitte des Körpers. Eva war somit auf Augenhöhe mit Adam.


    Die Antwort auf deine Frage ist somit klar. Die Frau, unabhängig davon, ob verheiratet oder nicht, egal, ob gläubig oder nicht, hat den Mann als ihr Haupt. So ist es nun mal in der Schöpfungsordnung festgelegt. Inwieweit wir allerdings in der praktischen Verwirklichung dieser Ordnung gerecht werden, lasse ich jetzt einmal offen.


    Das Hauptsein des Mannes über die Frau hat mit Leitung und Führung zu tun und nicht, wie oft praktiziert, mit Herrschen und Unterdrückung. Die Frau soll sich nach der Schöpfungsordnung dem Mann unterordnen. Der Ausbruch aus dieser Ordnung hat heutzutage leider in vielen Fällen zu verrückten Grundsätzen geführt. Ein Beispiel nur: Wenn die Frau in der Gemeinde ihren Platz verlässt und anfängt zu lehren oder Ähnliches, dann verlässt sie ihren Platz in der Schöpfungsordnung Gottes (1.Kor 14,34).


    Ich glaube aber, dass ein Grund für die mangelnde praktische Darstellung der Schöpfungsordnung, der ist, dass wir Männer uns auch nicht in unsere Rolle eingefügt haben, nicht Haupt waren und vor allem den Herrn nicht als unser Haupt akzeptiert haben. Wenn der Herr das Haupt des Mannes ist, dann sollten wir im Alltagsleben immer wieder fragen: "Was willst du Herr?" oder "Was soll ich tun?". Man merkt sehr schnell, in der Praxis ist es gar nicht so einfach seiner Rolle in der Schöpfungsordnung Gottes gerecht zu werden.


    Jule, ich hoffe, dass ich dir ein klein wenig weiterhelfen konnte.


    Lieben Gruß,
    Christian

    Hallo Königskind,


    ich möchte nochmal ganz kurz auf deine Zusammenfassung eingehen:


    Zitat

    "Der Fels ist mit einem Bau zu vergleichen, [...] "


    Der Fels ist Jesus Christus selbst, nach 1. Korinther 10,5, wenn aber von einem Bau die Rede ist, dann ist hiermit die Versammlung Gottes unter einem ganz bestimmten Gesichtspunkt gemeint.


    Zitat

    "in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn," - Epheser 2,21


    In Epheser 2,21 ist mit dem Bau die "ganze" Versammlung Gottes weltweit gemeint, als ein göttliches, vollkommenes Bauwerk. Das wird hier auch dadurch deutlich, weil erwähnt wird, dass Jesus Christus Eckstein ist in diesem Bauwerk.


    Zitat

    "Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr." - 1.Korinther 3,9


    Eine weitere Stelle, wo die Versammlung, Kirche oder Gemeinde Gottes mit einem Bau verglichen wird, ist beispielsweise 1. Korinther 3,9. Dort schreibt der Apostel Paulus den Korinthern, dass sie Gottes Ackerfeld bzw. Gottes Bau seien. Im weiteren Verlauf diesen Kapitels geht es dann darum, wie jeder einzelne an diesem Bauwerk mitwirken konnte. Die Korinther konnten mit guten Materialien bauen, wie bspw. Gold, Silber und köstlichen Steinen oder aber mit schlechten Materialien, wie Holz, Heu und Stroh. In diesem 3. Kapitel wird die Versammlung Gottes unter der Verantwortung des Menschen gesehen, der Mensch ist dafür verantwortlich wie gebaut wird.


    Es ist sehr wichtig und oft auch nicht einfach, die Bilder, die Gottes Wort gebraucht, um die Versammlung Gottes zu beschreiben, richtig einzuordnen.


    Zusammenfassend kann man sagen: Der Fels ist Christus, als Grundlage und Sicherheit der Versammlung Gottes, die hier als Gottes Bau beschreiben wird.


    Lieben Gruß, Christian

    Hallo, Königskind!


    Ich möchte versuchen kurz auf die drei wichtigen Begriffe (Grundlage, Fels, Eckstein) einzugehen, die du genannt hast und den Unterschied aufzeigen.


    „Aber auch ich sage dir, dass du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen!“-Mt 16,18


    „Der Fels: vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und sonder Trug, gerecht und gerade ist er!" - 5. Mo 32,4


    Wenn von einem Felsen die Rede ist, denken wir immer an etwas großes, mächtiges, was Halt und Sicherheit bietet. So ist es auch mit Christus in Bezug auf seine Versammlung. Denn das Christus der Fels ist, erfahren wir aus 1.Kor 10,5 („Der Fels aber war der Christus“). So ist auch der Herr Jesus der Fels auf den die Versammlung gebaut ist. Er gibt Halt und Sicherheit und ist die Garantie dafür, dass des Hades Pforten, also die Macht Satans die Versammlung nicht überwältigen werden.


    Jesus Christus ist der Sieger von Golgatha, dort hat er Satan die Macht genommen, er ist gestorben und siegreich auferstanden – jetzt ist er die unerschütterliche Grundlage auf die die Versammlung, Kirche oder Gemeinde Gottes gebaut ist.


    “aufgebaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, indem Jesus Christus selbst Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.” - Eph 2,20.21


    Wenn in diesem Vers von der “Grundlage der Apostel und Propheten” die Rede ist, dann sind damit die Apostel und Propheten des Neuen Testaments gemeint. Das wird dadurch klar, dass die Apostel zuerst genannt werden und dann die Propheten. Es handelt sich hierbei also nicht um Propheten des Alten Testaments, denn die Wahrheit über die Versammlung war zur Zeit des Alten Testaments noch nicht bekannt, sie war ein Geheimnis (Eph 5,32). Die Apostel sind in der Hinsicht das Fundament oder die Grundlage, weil sie selbst die ersten lebendigen Steine waren an diesem Bauwerk (1. Petrus 2,5). Andererseits sind sie aber auch von der Hinsicht aus das Fundament, weil sie durch ihre Belehrung gezeigt haben, auf welche Art und Weise gebaut werden muss. Es geht hier also nicht direkt um den Herr Jesus als „die Grundlage“.


    Wenn in diesen beiden Versen aber auch von Jesus Christus die Rede ist, der selbst Eckstein ist, dann ist klar, dass der Eckstein noch viel wichtiger ist als die Grundlage oder das Fundament. Der Eckstein ist der wichtigste, richtungweisende Stein in dem ganzen Bau. Der ganze Bau wächst „wohl zusammengefügt“ in dem Eckstein - er ruht auf dem Eckstein. In der Versammlung Gottes im Bild des Baus gibt der Eckstein den Charakter des Bau an. Wenn der Eckstein richtig gesetzt ist – wird auch der Bau richtig wachsen – er gibt dem Bauwerk Maß und Ausrichtung.


    Ich hoffe diese kurzen Gedanken helfen dir die Verse zu verstehen.


    Lieben Gruß, Christian

    Hallo Damaris,


    ich möchte versuchen eine Antwort auf deine Frage zu geben, dazu zitiere ich erst nochmal die beiden angeführten Verse aus Mt 16:


    „18 Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus (= Stein); und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen. 19 Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was irgend du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was irgend du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein.“


    Der 18. Vers ist ein sehr inhaltsreicher Vers und gibt uns heute den Plan oder das Grundgerüst der Versammlung (Gemeinde) Gottes. Ich greife einfach einmal ein paar Punkte heraus:


    1.Die Offenbarung der Versammlung


    In Vers 17 finden wir die Tatsache, dass es Gott der Vater war, der Petrus offenbart hatte, dass der Herr Jesus der „Sohn des lebendigen Gottes sei“ - Hier kommt die Offenbarung des Geheimnisses der Versammlung vom Herrn selbst.


    2.Das Material, die Bestandteile der Versammlung


    Nicht Petrus ist die Grundlage der Versammlung, sondern er ist ein Stein, sowie heutzutage alle wahren Kinder Gottes „lebendige Steine“ am Haus Gottes sind.


    „werdet auch ihr selbst, als lebendige Steine, aufgebaut, ein geistliches Haus“ - 1.Petrus 2,5


    Nur wer ein lebendiger Stein ist, gehört zur Versammlung Gottes, d.h. nur wer wiedergeboren ist und göttliches Leben besitzt.


    3.Die Grundlage der Versammlung


    Hier ist es noch einmal bestätigt, Petrus ist ein Stein, „der Fels aber ist der Christus!“ Wenn die katholische Kirche heute davon spricht der Papst sei ein Nachfolger Petrus`, dann geht es wie schon erwähnt auf das Missverständnis dieser Stelle zurück.


    Was mir hierbei ganz wichtig geworden ist, ist die Tatsache, dass ganz oft, wenn von der Versammlung die Rede ist, wir einen Hinweis darauf finden, dass die Existenz der Versammlung in Verbindung steht, mit dem Tod des Herrn am Kreuz.
    So haben wir hier beispielsweise einen Hinweis auf den Felsen, der geschlagen werden musste, ein Bild vom Tod des Herrn! (2. Mose 17,6)


    4.Die Zeit der Versammlung


    Zu diesem Zeitpunkt war die Versammlung noch zukünftig, aber der Herr würde seine Versammlung zu Pfingsten bauen (Apg. 2). Zur Versammlung Gottes gehören alle wahren Kinder Gottes von Pfingsten bis zur Entrückung (1.Thess 4).


    5.Der Bauherr der Versammlung


    In der hier angeführten Stelle ist der Herr selbst der Bauherr. Wenn der Herr selbst baut, ist das was gebaut wird vollkommen. Wenn die Gläubigen jedoch mit in die Verantwortung genommen werden, kommt es oft dazu, dass auch „Holz, Heu und Stroh“ (1. Kor 3) verbaut werden, Dinge die keine Standfestigkeit und keinen Ewigkeitswert haben.


    6.Der Eigentümer der Versammlung / Die Bestimmung / der Zweck der Versammlung


    Der Herr hat sich die Versammlung selbst erworben, er hat einen hohen Preis dafür bezahlt. Er hat alles verkauft was er hatte, um sich wie der Kaufmann in Matthäus 13, diese eine sehr kostbare Perle zu erwerben.


    Der Herr hat die Versammlung so geliebt, dass er sich selbst für sie hingegeben hat. (Eph. 5,25)


    7.Die Sicherheit der Versammlung


    Der Versteil „und des Hades Pforten, werden sie nicht überwältigen“ macht die unbeschreibliche Sicherheit der Versammlung Gottes klar. Die Versammlung Gottes ist ganz allgemein gesehen dem Verfall ausgesetzt. Wir haben längst nicht mehr so gute Zustände, wie in der Zeit der ersten Christen, aber trotzdem, wird es der Teufel nie schaffen, die Versammlung zu zerstören.



    Wenn du das so genannte Schlüsselgeheimnis aus Vers 19 angeführt hast, dann ist es in der katholischen Kirche eine Weiterführung des Missverständnisses aus Vers 18. Der Herr gab Petrus den Schlüssel des Reiches der Himmel. Er gab ihm, jetzt einmal ganz salopp gesagt, nicht den Schlüssel zum Himmel, wie die katholische Lehre immer wieder zum Ausdruck bringt. Das Reich der Himmel beschreibt einen Bereich auf dieser Erde und nicht im Himmel. In diesem Bereich befinden sich alle christlichen Bekenner, ob wirklich errettet oder auch nicht. Eine gute Erklärung darüber, wer sich im Reich der Himmel befindet, findet man speziell in den Gleichnissen zum Reich der Himmel (z.B. Mt 13).


    Petrus macht ganz speziell in der Apostelgeschichte von seiner „Schlüsselgewalt“ Gebrauch. Hier schließt er nacheinander den verschiedenen Nationen das Reich der Himmel auf, zuerst den Juden, dann den Samaritern und später auch den Heiden (Apg. 2, 8 und weitere).


    Es geht bei dem angeführten „Binden“ und „Lösen“ nicht darum, dass Petrus Sünden für die Ewigkeit vergeben konnte, wie das heutzutage vom Papst praktiziert wird, wenn er speziell zu Ostern seinen Segen „Urbi et Orbi“ ausspricht, um den Kirchgängern einen Sündennachlass für das scheinbar bevorstehende Fegefeuer zu erlassen. Die Aufgabe Petrus' bezieht sich vielmehr auch auf den Bereich der Erde, in dem er die Möglichkeit hatte, Sünden auf eine Person zu binden oder auch wieder von einer Person zu lösen. In Apostelgeschichte 5 (Ananias und Saphira) finden wir ein erstes Beispiel davon, wie Petrus diese Macht ausübt - Ananias wird mit dem leiblichen Tod bestraft.


    Ich hoffe, eine einigermaßen verständlich Erklärung gegeben zu haben!


    Viele Grüße, Christian

    Hallo Vroni! ;)


    Hab mich auch mal via Google umgeschaut, was so im Angebot ist, in Bezug auf weitergehende Kapitel in der Offenbarung.


    Am Ende des Buches der Offenbarung ist mir so deutlich aufgefallen, dass es zunächst einmal ja überhaupt kein Sinn machen würde, die Offenbarung weiterzuschreiben, weil sie ja ein optimales Ende mit einem verheißungsvollen Ausblick hat.


    Aber trotzdem scheint es Spezialisten zu geben, die das Wort Gottes für ihre Zwecke missbrauchen. Ich habe diesbzüglich etwas zu Offenbarung 23 gefunden, was sich zwar vom Namen her an die Bibel anhängt, aber inhaltlich nichts damit zu tun hat:


    Zitat

    Offenbarung 23 ist eine Hörspielserie und eine Roman-(Hörbuch)-Reihe, die verschiedene Verschwörungstheorien fiktional mit Versatzstücken der Realität aufgreift. Die Hörspiele entstehen in Zusammenarbeit von Lübbe-Audio mit LPL Records und zeichnen sich durch das Engagement bekannter Synchronsprecher aus.


    Tippe auch auf nen Verschreiber!


    Einen gesegneten Sonntag.


    Viele Grüße, Christian

    Hallo zusammen!


    Wenn Damaris jetzt Matthäus 24 mit den Siegelgerichten in Offenbarung 6 in Verbindung gebracht hat, dann sollten wir uns kurz Matthäus 24 anschauen. Zur Gliederung von Mt 24 kann man sagen , dass dieses Kapitel sich grob in einige Abschnitte einteilen lässt. Ich möchte nur die anführen, die jetzt für unsere Frage wichtig sind.


    So wird von Vers 4-14 eine erste Phase beschrieben, dort finden wir


    1. das Auftreten vieler falscher Christi,
    2. Kriege und Kriegsgerüchte,
    3. Nation erheben sich gegeneinander,
    4. Hungersnöte,
    5. Seuchen,
    6. Erdbeben,
    7. Überlieferung in Drangsal und Tötung,
    8. viele falsche Propheten
    9. und schließlich wird das Evangelium des Reiches auf der ganzen Erde gepredigt.


    Diese aufgegliederte Phase wird als Anfang der Wehen beschrieben. Das bedeutet, das wir uns hier noch am Anfang der 7-jährigen Drangsalszeit befinden. Dies wird auch noch einmal dadurch bestätigt, dass dann am Anfang von Vers 15 von dem Greuel der Verwüstung gesprochen wird . Denn wenn wir von da aus ein Brücke zu Daniel 12, 11 schlagen stellen wir fest, das wir uns bei Mt 24, 15 etwa in der Mitte der Drangsalszeit befinden.


    "Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertneunzig Tage." - Daniel 12,11


    Hiermit beginnt die große Drangsal, die zweiten 3 ½ Jahre, die in ihrem Ausmaß noch unvorstellbar viel härter und brutaler die Menschen treffen werden (Vers 21), als die ersten 3 ½ Jahre.


    In Vers 29 und den folgenden Versen finden wir dann den zweiten Teil großer Ereignisse beschrieben. Diese Ereignisse werden definitiv nach den in Vers 4-14 beschriebenen Ereignissen eintreffen (Vers 29). Die in Vers 29-31 beschriebenen Ereignisse sind chronologisch kurz vor dem Erscheinen des Herrn in Macht und Herrlichkeit einzuordnen (Vers 30).
    Um wieder auf die Siegelgerichte in Offenbarung 6 zurückzukommen, denke ich, dass es sich bei diesen auch um einführende Gerichte handelt, wie ein Vergleich mit Mt 24 deutlich macht. Deshalb tendiere ich dazu, die Siegelgerichte in Offenbarung 6 mit den Ereignissen, die wir in den Versen 4-14 beschrieben finden parallel zu setzen.


    Ganz abschließend kann man sicherlich nicht sagen, wie der Beginn der großen Drangsal in die Aufführung der Gerichte in der Offenbarung einzuordnen ist.


    Ein Ausleger meint hier beispielsweise, dass der Beginn der großen Drangsal mit dem Öffnen der siebten Siegels einhergeht, weil hier noch einmal die Gläubigen genannt werden, die durch die große Drangsal gehen.


    "Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes." - Offenbarung 7,14


    Dieser Zeitpunkt erscheint mir relativ schlüssig.


    Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen. :)


    Gruß Christian