Beiträge von aalleexx

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    Man könnte oder sollte vieleicht noch hinzufügen, das Jesus Drohhaltungen nur gegenüber der religiösen Elite eingenommen hat, die die meinten sie hätten alles verstanden und würden alles richitg machen UND müßten den anderen vorschreiben was sie wie zu glauben haben !


    Kai


    Das ist doch wieder Ansichtssache. Nimm mal an, Obelix strebe danach wie Jesus zu leben und sehe mich als jemand, der den anderen vorschreiben möchte wie sie glauben sollten...


    zum "konservativ fundamentalen" gebe ich Dir recht, aber konservativ-fundamentale Christen, die sich selbst so einordnen ecken überall an und werden dann so patzig, dass alle mit abweichendem Glauben verachtet werden.
    Auch weil er sich auf eine Aussage der Bibel stützt halte ich fundamental für angebracht.


    Abgesehen davon gefällt mir die Art von Obelix nicht. So sollte man keine Kinder erziehen. So kann man auch keine Leute freiwillig aus Überzeugung zur Kirche locken. Was ist das für ein schlechtes Gottesbild.. Ein strafender, unverzeihender Gott.. Allmächtig der Verdammung.

    Aber Kai, warum sollte man nicht die Bibel als Lehre sehen, wie Gott ist oder sein mag ? Du selbst sagst ja, dass Gottes Wort Jesus ist und belegst selbst das mit einer Bibelstelle. Woher wissen wir, dass Jesus derjenige ist ? Wo können wir lesen, wer wen befreit (...hat) ? Zu einem christlichen Glauben gehört die Bibel dazu. Und ich war und bin der Meinung, dass die Bibel nur mit Exegese richtig (!) zu verstehen ist. Allerdings entstehen durch Exegese oft mehr Fragen als beim simplen lesen. Für bestimmte Stellen gibt es so viele Deutungsmöglichkeiten... Man kann alles irgendwie auslegen. Selbst der Katechismus ist nur von selbsternannten Ermächtigten verfasst und oberflächlich. Über die Bibel könnte bzw müsste man unendlich viele Erläuterungen verschriftlichen und selbst dann hätte man nur etwas menschliche Arbeit zu einer m. E. nach menschlichen Schrift vollbracht. Man würde nie eine Wahrheit erfahren



    wärend man lebt.

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    Dieser Gott wird auch dich verdammen, wenn du nicht umkehrst. Es ist intelligenter die Gnade zu ergreifen als sie, wie du es tust, zu verspotten.


    Ich kann das aus der Sicht eines (freikirchlichen ? erzkatholischen ? altmodischen ? jedenfalls konservativ-fundamentalen!) Christen nachvollziehen.


    Es ist doch eh sinnlos. So heisst es doch in Thess., dass ich als nicht Gott-Gläubiger nicht mehr zurück zu Gott finden werde.

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    Original von Vroni
    Am thread, an Gott, an dir?


    An meiner Meinung, und gerne auch an Gott oder am thread. Kritik an mir nur soweit es den Thread betrifft. Du hast das schon gut gemacht!


    Zitat

    Original von Vroni
    Was Gott tat und tut, ist immer gerecht. Das ist eine Tatsache, selbst dann, wenn wir superschlauen Menschen es nicht immer verstehen können.


    Wie sollen wir ihn als Vorbild nehmen ? Seine Wege sind [uns] unergründlich, und trotzdem sollen wir ihm folgen.
    Nicht alles was Gott tut und getan hat, ist gerecht. Was ich für gerecht empfinde, ist niemals die Gerechtigkeit des in der Schrift beschriebenen Gottes. Ich empfinde Menschenrechte für gerecht.. einen Menschen zu töten kann man mit einer Gefangenschaft nicht rechtfertigen. Recht Gott sich an den Ägyptern ? Er nutzt seine Macht aus. Warum Gegengewalt ? Warum überhaupt Gewalt ? Ein guter Gott kommt ohne Gewalt zurecht und ist somit ein Vorbild. Glaubst Du an einen Gott, der Gewalt auslebt und ist er Dir ein Vorbild ? Ich glaube nicht an so einen Gott.


    Wenn es nach Exodus geht, bist auch Du nicht vor Gottes Macht sicher, selbst wenn Du dich christlich verhältst und ihm treu bist. Deine Vorfahren und Deine Vor-vorfahren usw. können eine Tat begangen haben, für die Du jetzt büßen musst (laut Gott in Ex).


    "Ihm dann aber schlechte Dinge unterstellen? Ihn auf die Ebene eines Geschöpfes herabziehen, dem man so richtig die Meinung geigen darf?Trauriger Mut, echt. Du hast Worte gegen Gott in deinem thread ... Junge, Junge. Wenn du dabei bleibst, möchte ich nicht in deiner Haut stecken, wenn du darüber vor Gott einmal Rechenschaft abgeben musst."


    Ich bin nur ein Mensch und lebe noch. Wenn ich zur Einsicht gelange wird mir Gott hoffentlich vergeben. Falls nicht, so bin ich ganz sicher enttäuscht von ihm.

    Jeder interessierte mag vorher selbst nachlesen: Bibel, Exodus (2. Buch Mose). Die Zielgruppe, die ich um Meinungen bitte, kennt das Kapitel bereits.



    Gott war gut und hat die Ägypter besiegt, um dem Volk zu helfen.


    Punkt.


    Gott war 1. gewalttätig 2. sogar gewaltverherrlichend mit mehreren Taten auf einmal (Plagen).
    Er hat das Leben geschenkt. Und nimmt es sofort wieder. Ohne dem Wesen, dem Neugeborenen Ägypter, ein Leben lang Zeit zu lassen um auf den richtigen Weg zu finden. Menschen in Hunger leiden lassen mit einer Dürre und kahlgefressenem Land ist ungöttlich.
    Gott war zornig - Ich sage: Gott kann nicht zornig sein, denn er ist menschlich, aber diese Züge der Menschen hat er nicht. Er kann zornig sein, aber doch nicht aus Zorn töten. Dazu noch Unschuldige Neugeborene.
    Das 2. Buch Mose ist missionarisch ein Reinfall, ich sage sogar peinlich für das Christentum.


    Ein sehr guter Theologe hat zu meinen Äußerungen erklärt, dass auch das 2. Buch Mose die zentrale Aussage der Bibel beibehält. "Wir haben einen befreienden Gott. Einen Gott, der zu den Unterdrückten steht, selbst kein Unterdrücker ist".
    Das ist auch meiner Meinung nach einer der zentralen Aspekte der Bibel, wenn nicht sogar das wichtigste Gottesbild.
    Meine Antwort darauf war spontan:
    Wer war es, der den Ägyptern Leid zugefügt hat ? Wer hatte die Macht, sie zu unterdrücken und gefügig zu machen ? Wer hat sogar seine unterdrückende Macht ausgenutzt, um das höchste Gut eines Jeden auszulöschen ?


    Ich bitte um kurze und scharfe Kritik!


    PS: das indizierte wort heisst k a h l g e f r e s s e n e m. ich bitte hiermit um eine entschärfung der indizierung.

    Liebe Kinder Gottes!


    Ich habe nie einen christlichen Glauben gehabt und mich dabei gut gefühlt. Es ist nun besiegelt, auch wenn ich auf dem Papier Christ bin. Die Exegese selbst hat mich von der heiligen Schrift weggeführt, Exodus war der letzte Schlag, dagegen komme ich als Christ nicht an. Damit das schlanker wird, werde ich einen seperaten Thread erstellen.


    Ich mag die Exegese auch andererseits aus christlicher Sicht nicht, da man als Christ selbst nicht dazu befugt ist Gottes Wort zu interpretieren (Römerbriefe, Paulus). Da bringt man immer seine eigene Sicht mit ein.


    Falls es Gott gibt:


    Wir können nicht von Gott reden. Sobald ich oder Du über Gott rede, haben wir uns einen Vater erschaffen, den es ganz sicher nicht gibt. Deswegen gibt es für jeden Christen 2 Götter. Denjenigen, an den er glaubt. Und den richtigen, über den man nicht reden kann und von den man nicht reden kann, ebenso kann man ihn nicht erdenken.
    Weil wir leben.