Beiträge von PastorPeitl

    Weil ich es als einen Teil der Schulung der Kinder zur Nächstenliebe, also zum wichtigsten Gebot:


    Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst


    gehört.


    Es heisst aber auch nicht Glaubensfreiheit, sondern Religionsfreiheit.

    Unter Umständen wird sich jetzt der Eine oder Andere über mich wundern, aber ich sehe das Verbot für den Nikolaus in die Kindergärten kommen zu dürfen eigentlich als Menschenrechtsverletzung.


    Zitat

    Artikel 18


    Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.


    Die Menschenrechtscharta 1948 sichert dem Menschen absolute Religionsfreiheit zu und wenn es zu meinem Glauben gehört, mich als Nikolaus zu verkleiden und in dieser Verkleidung Nächstenliebe zu üben, indem ich den Kindern eine kleine Freude mache, so sollte mir meinen Glauben auch niemand verwehren.

    Können Sie sich noch erinnern, als in unserer Kindheit der Nikolaus kam.


    Ein ganzes Jahr hatte man uns klargemacht, dass wenn wir brave Kinder wären, der NIkolaus uns Schokolade, Äpfel und Nüsse bringen würde und wenn wir nicht brav wären, der Krampuss mit der Rute erschiene.


    Mal ganz ehrlich: Ich habe mich jedes Jahr wieder angestrengt, dass letztendlich wirklich der Nikolaus kam.


    Und wenn er dann kam, dann war ich stolz, weil ich es wieder einmal geschafft hatte, brav genug gewesen zu sein.


    Heute ist es dem Nikolaus verboten in Schulen, Kindergärten und Horte in Wien zu kommen, er hat Hausverbot und weil er die Kinder dafür, dass sie sich geordnet verhalten nicht mehr belohnen kann, deshalb geht es in den Kindergärten, Schulen und Horten auch ganz einfach drunter und drüber.


    Die Kindergärnter/innen, Lehrer/innen und die Psychologen/innen fluchen wegen dem Verbot des Nikolaus und die Eltern sind traurig, dass ihren Kindern diese schönen Erinnerungen aus ihrer Jugend nun nicht mehr möglich gemacht werden sollen.


    Deshalb hat sich die österreichische Bürgerpartei dazu entschlossen für den Freitag, 02.12.2011 ab 15 Uhr, Stephansplatz einen „Aufmarsch der Nikoläuse“ zu organisieren und damit friedlich dafür zu demonstrieren, dass der Nikolaus weiter in die Kindergärten,die Schulen und die Horte kommen darf.


    Und wer so wie wir ein Freund des Nikolaus ist, ist herzlich dazu eingeladen.



    Mit Gottes Segen


    Pastor Hans-Georg Peitl
    http://jachwe.wordpress.com


    Tel. 0681/8111 98 56