Katholizismus - ein Weg zu Gott?

  • was meint ihr zu der o.g. Frage?


    Im Katholizismus beruht vieles auf den sogenannten Dogmen und nicht mehr auf der Bibel, kann dieser Weg dennoch zu Gott führen?


    Gruß Victor

    Zitat

    Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
    Matthias Claudius

  • Dieser „Weg“ der kath. Dogmen kann niemals zu Gott führen, denn es gibt nur einen einzigen Weg:
    ICH BIN DER WEG, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, als NUR DURCH MICH.“ Joh.14,6


    Aber die Gnade Gottes erreicht auch Menschen in der kath. Kirche, indem sie deren Blick auf Jesus Christus hinlenkt. Das kann z.B. durch den Religionsunterricht geschehen, wenn von der Kreuzigung gesprochen wird. Wenn das Herz angesprochen ist, wird Gott es auch weiterbringen, denn der Vater allein zieht zum Sohne, keine Dogmen können das bewirken.


    Ich bin selbst katholisch aufgewachsen, weiß also, wovon ich spreche. Es ist erfreulich, dass innerhalb der katholischen Kirche seit einigen Jahren verstärkt zum eigenen Bibellesen aufgefordert wird, was einmal alleiniges Vorrecht der Priester war.
    Ein Beispiel: Meine Mutter ist Katholikin und trotzdem gläubig. Sie besucht einen kath. Frauenbibelkreis, um dort auf die alleinige Rettung durch Jesus Christus hinzuweisen. Dabei hat sie schon einige Frauen kennengelernt, die glauben und bejahen, dass Jesus Christus für sie persönlich die Strafe Gottes getragen hat. Die ihm aber täglich neu ihre schon bekannte Schuld bringen, und außerdem das andere Drum und Dran „mitpflegen“ (z.B. Maria), weil sie es nicht anders kennen. Von diesem Frauen suchen immer wieder welche das persönliche Gespräch, weil sie sich von der Heilsgewißheit meiner Mutter angezogen fühlen, die diesen Frauen komplett abgeht. Sie besitzen ganz wenig Erkenntnis, lieben den Herrn und leben gleichzeitig in der Ungewißheit, „trotzdem nicht gut genug zu sein“ oder zusätzlich etwas vorweisen zu müssen.

    Oder wenn wir kath. Verwandte mitnehmen zu Evangelisationen oder Bibelvorträgen, dann werden sie mit „dem Weg“ konfrontiert, sie hören, wie ein Mensch alleine gerettet werden kann. Wenn sie sich für den Herrn entscheiden, nehmen sie dieses Wissen mit in ihre Kirche.
    Am Herrn alleine liegt es, sie dort herauszurufen, nicht an uns. (s. Sendschreiben an Thyatira)


    Es gibt Zeugen für den Herrn in allen christlichen Kreisen, und diese können wieder Wegweiser für andere sein. Aber immer und nur auf dem lebendigen Weg, welcher Jesus Christus heißt.


    Lieben Gruß, Vroni

  • In diesem Zusammenhang mal eine Buchempfehlung (auch wenn das Thema schon älter ist):


    James McCarthy "Das Evangelium nach Rom" erschienen beim CLV


    Das Buch ist ziemlich gut (fundiert). Der Autor beschreibt anhand des Lebens einer italienischen katholischen Familie die verschiedenen Rieten, die ein Katholik im Laufe seines Lebens durchmacht. Dabei stellt er dann anschließend immer die Lehre der katholischen Kriche der Lehre der Bibel gegenüber.


    Ein Buch, das jedem helfen kann die Sichtweise seiner katholischen Freunde zu verstehen und auf Fragen antworten zu können.

    Schönen Gruß
    Thorsten

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!