Karriere oder Hausfrau ?

  • Achtung, Achtung , Neues Thema :)



    Also was sagt ihr denn zu dem Thema Karriere oder Hausfrau?
    Fakt ist das die Rollenverteilung ja eine biblische Grundlage hat, aber Fakt ist auch das immer mehr Frauen eine sehr gute Ausbildung, oder sogar ein Studium absolviert haben.
    Sollte eine Frau so etwas aufgeben?
    Erst Studium und dann Mama ?


    Diese Frage ist vielleicht etwas provokativ, wenn ich als Mann so etwa frage, aber Frauen sind ja nicht so viele hier!? Okay, unsere Vroni ;)
    Aber viele Frauen schreiben hier ja sonst nichts! Schade!


    Also was meint ihr?

    Psalm 27

  • Hallo zusammen,


    ich möchte einige wenige Gedanken zu diesem Thema aufzeigen.


    „Es soll nicht Mannszeug auf einer Frau sein, und ein Mann soll nicht das Gewand einer Frau anziehen; denn wer irgend solches tut, ist ein Greuel für Jehova, deinen Gott.“ (5. Mose 22,5)


    „… auf dass sie [Anm.: das sind die alten Frauen] die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig, den eigenen Männern unterwürfig zu sein, auf dass das Wort Gottes nicht verlästert werde.“ (Titus 2,4.5)


    Diese Verse zeigen die biblische Grundlage der „Rollenverteilung“. Gott hat den Männern bestimmte Aufgabenbereiche gegeben, genauso den Frauen. Und der erste Aufgabenbereich einer Frau wird hier aufgezeigt: nämlich der Haushalt. Eine Mutter sollte daher den Haushalt an erste Stelle setzen.


    Das Verdrehen dieser Aufgabenbereiche ist für Gott ein Gräuel (siehe 5. Mose 22)! Hat eine Mutter von Kindern, die den Haushalt hinten anstellt und studieren geht, nicht im übertragenen Sinn „Mannszeug“ an?!


    Damit möchte ich sicher nicht sagen, dass es für eine Frau falsch ist, zu studieren! Sicher nicht! Heutzutage ist ein Studium ja nicht etwas Abgehobenes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wäre das wohl noch etwas anderes gewesen. - Aber eine Frau, die beruflich zur Managerin aufsteigt, nimmt eine solche Frau denn noch ihre Stellung in Unterwürfigkeit ein? Hat eine solche Frau nicht „Mannszeug“ an?


    Viele Grüße
    Christopher

    Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
    (Jim Elliot, Missionar)

  • Jupp, so denke ich auch.
    Ich persönlich kann mir aber auch vorstellen, sofern keine Kindern vorhanden sind, die gemeinsame Zeit nicht zu knapp wird und Aufgaben vom Herrn dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, kann auch ein Frau arbeiten.
    Allerdings sehe ich es problematisch, wenn beide zur unterscheidlichen Zeit arbeiten und man sich nur kurz oder gar nicht richtig sieht. Da leidet eine Ehe drunter. Entweder muss man (annähernd) zur gleichen Zeit arbeiten oder man lässt es sein.


    Man könnte ja mal Gründe aufschreiben, warum sie arbeiten möchte.

  • - Ist Geld wirklich knapp oder will man sich nur für einen Gewissen Lebensstandart genug Geld beschaffen?
    - Ist es ihr zu hause zu langweilig und sucht gewisse Erfüllung, Erfolgserlebnisse?
    - Der Stand einer Hausfrau wird in der Welt allgemein belächelt. Vielleicht sucht sie mehr Anerkennung. Zollt ihr Mann vielleicht nicht genug Aufmerksamkeit über ihre Hausarbeit?... (Apropos: Heute ist der "Weltfrauentag". zu diesem Thema war auch etwas in WDR 5:-)
    - Sie hat einen Beruf, der im Besonderen von Frauen gut ausgeführt werden kann. Z.B. Kindergärtnerin (oder gibt es schon einen neuen Namen für den Beruf?) Eine Möglichkeit besteht dort vielleicht, den Kindern den Herrn Jesus näher zu bringen....

  • Also, ich bin eine Frau.
    Ich hab zwar noch keine Kinder, aber einen Freund, den ich heiraten will.
    Fakt ist, dass ich mich nicht in der Lage sehe, Kinder zu erziehen und so. Ich wäre einfach eine Rabenmutter ohne Ende, weil ich echt nicht weis, wie ich das machen soll. Ich hab an meinen Eltern nicht gerade das beste Beispiel und muss erstmal selber mit meinem Leben klarkommen, bevor ich Kinder erziehen kann.
    Das will ich meinen Kindern echt nicht antun.
    Daher habe ich mich mit meinem Freund darauf geeinigt, dass er unsere Kinder erziehen wird, während ich arbeiten gehe.


    Ich sehe da auch keinen Konflikt mit Gott. Was Paulus beschreibt, ist der Idealzustand, der bei uns nicht vorliegt.
    Ich glaube kaum, dass Gott die Regeln wichtiger sind als ne gescheite Kindererziehung.
    Und diese Rollenverteilung schließt auch keine Unterordnung aus. Das heißt, ich kann arbeiten gehen und mich trotzdem meinem Mann unterordnen.

  • Zitat

    Original von Special Guest
    Ich glaube kaum, dass Gott die Regeln wichtiger sind als ne gescheite Kindererziehung.


    Dazu fällt mir nur spontan ein:
    Gott erstellt keine Regeln um einer Regel willen oder weil es gerade so kam. Er hat immer tiefere Gedanken dahinter, weil er unser Schöpfer ist und uns bestens kennt. Auch wenn wir scheinbar keinen Sinn hinter der ein oder anderen "Regel" sehen, so müssen wir sie beachten. Und Gott selbst weist keinem Menschen einen Weg, der gegen Gottes Regeln verstößt.
    Als Beispiel könnte ich nebenbei erwähnen: Gott möchte von Christen, dass sie keinen Ungläubigen Ehepartner heiraten. Wenn jetzt ein Christ mir sagt: Gott hat mir gezeigt, ich soll diese ungläubige Frau heiraten, dann kann ich ihm sagen: Nein, das war nicht Gottes Fingerzeig. Gott hat keinen Willen, der gegen seine "Regeln" verstößt.

  • Super Thema: Gesetzlichkeit. Wie viele Gesetze wollt ihr aufstellen, in denen ihr klärt, wer was darf und warum oder auch nicht. Klingt wie fiese Religion für mich. Lebendige Beziehung zu Jesus sieht IMHO anders aus. Aber bitte, wie igr wollt. Es ist euer Leben.


    Ich hoffe, dass jeder Mann und jede Frau selbstwbewusst genug ist, im Gebet herauszufinden, wo ihr / sein Platz ist. Da sollte man sich nicht von ein paar Gesetzesverdrehern ins Bockshorn jagen lassen. Selber beten macht schlau.


    Für alle, die es interessiert: Lest mal das Buch von Storch: Der Dienst der Frauen im Neuen Testament, Orkrist Verlag, Remscheid 2002


    Jesus liebt euch!

  • Lieber Alex,


    das was versucht wurde hier anhand des Wortes Gottes aufzuzeigen, hat absolut nichts mit Gesetzlichkeit zu tun. Die christliche Freiheit und damit eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus besteht gerade darin, dass wir Seinen Willen versuchen zu verwirklichen. Christliche Freiheit besteht eben gerade nicht darin, das zu machen, was man will. Vielleicht kann Dir folgender Beitrag ein wenig helfen das zu verstehen: Das Gesetz und die Christliche Freiheit.


    Zitat

    Ich hoffe, dass jeder Mann und jede Frau selbstwbewusst genug ist, im Gebet herauszufinden, wo ihr / sein Platz ist.


    Dazu kann ich nur folgendes sagen: Wenn wir Gemeinschaft mit unserem Herrn haben - beten und uns mit Seinem Wort beschäftigen - dann werden wir wirklich herausfinden, was der von Gott gewollte Platz für Mann und Frau ist. Ich bin davon überzeugt, dass jeder, der anhand der Schrift ernstlich Gottes Gedanken (zu diesem Thema) sucht, sie auch finden wird. Und um den Suchenden vielleicht ein wenig zu helfen, haben einige User versucht, die Gedanken Gottes anhand der Schrift aufzuzeigen. Ich wünsche jedem, der den Willen Gottes in Bezug auf die Stellung von Mann und Frau noch nicht erkannt hat, dass er sie mit Hilfe der Schrift erkennen möge.


    Viele Grüße
    Christopher

    Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
    (Jim Elliot, Missionar)

  • Hallo zusammen,


    ein interessantes Thema.


    Auch ich meine, dass eine Frau solange die Kinder die Erziehung bedürfen zu Hause sein sollte. Es gibt unzählbare Bispiele in unserer Gesellschaft wo Kinder, nach der Schule nach Hause kommen und eine Leere vorfinden. Wo beide Eltern arbeiten sind. Das Kind hat keinen mit dem es sich austauschen kann. So verbringen diese Kinder Stundenlang vor der Glotze. Das Kind wächst in dieser Leere auf und entwicklet sich genauso zu einem menschen der keine Liebe weitergeben kann weil er nie wirkliche Leibe erfahren kann.


    Ich will diesen Eltern nicht vorwerfen ihr Kind nicht zu lieben. Doch denke ich äußert sich die Liebe zu seinem Kind in erster Linie darin, dass man sich soviel Zeit wie möglich für das kind nimmt, da muss KArriere oder Geld auf den zweiten Rang weichen.


    Sobald die Kinder selbstständig genug sind, sehe ich eigentlich keine Probleme, dass auch eine Frau arbeiten geht.


    Gruß Victor

    Zitat

    Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
    Matthias Claudius

  • Victor, ich stimme dir da voll zu.
    Aber ich denke, dass der, der am besten für die Erziehung geeignet ist, sie auch übernehmen soll. Sonst würden viele christliche Familien nur noch Asso-Schweine hervorbringen. In meinem Fall wäre das so.
    Ich glaube echt, dass es Gott wichtiger ist, dass ein Kind eine gute Erziehung genießt, als dass irgendwelche Regeln befolgt werden, die für den Idealzustand geschaffen sind.
    Kinder sind Geschöpfe Gottes. Warum sollte Gott wollen, dass diese wertvollen Geschöpfe schon von Anfang an kaputt gemacht werden?


    Christopher, in Gottes Wort steht auch, dass die Bibel nicht der einzige Weg ist, wie Gott zu Menschen spricht.
    Ich glaube, dass die Bibel eine Pauschalanleitung ist. Demnach wiederspricht sich Gott auch nicht, wenn er dem einen etwas anderes ganz Persönliches sagt als dem anderen. Menschen sind nicht pauschal. Grundsätzlich gilt das schon, was in der Bibel steht, aber nehmen wir doch mal ein Beispiel:


    Mann und Frau sollen sich einander nicht verweigern. Aber was ist, wenn die Frau gerade keinen Sex will und es dafür gute Gründe gibt, sei es dass es ihr gerade irgendwie schlecht geht?
    Darf der Mann dann einfach sein Recht durchsetzen und seine Frau vergewaltigen? Und wenn die Frau das so schlimm findet, dass sie keinen Sex mehr mit ihrem Mann haben kann, darf er dann immer weitermachen, weil sie sich ja nicht verweigern darf?
    Wer sündigt deiner Meinung nach in diesem Fall?

  • In diesem Fall sündigt die Moral des Täters. Sein Denkensbild ist verschoben. Dass hat mit Gotteslehre/Liebe nichts zu tun!
    Gast/lo

  • Zitat

    Auch ich meine, dass eine Frau solange die Kinder die Erziehung bedürfen zu Hause sein sollte. Es gibt unzählbare Bispiele in unserer Gesellschaft wo Kinder, nach der Schule nach Hause kommen und eine Leere vorfinden.


    warum immer die Frau? heutzutage ist es doch normal, dass Männlein wie Weiblein die Schule besuchen, eine Ausbildung oder Studium machen und einen Beruf ergreifen und wenn ein Paar ein Kind bekommt,kann doch genauso gut der Vater daheim bleiben, besonders, wenn die Frau vielleicht den besseren Job hat,oder?
    Der Kasus Knacktus ist aber nachwievor, dass Männer keinen Bock auf Hausarbeit,schmutzige Windeln und Kindergebrüll haben und sich deshalb lieber den ganzen Tag ausserhalb aufhalten, um dann abends nach hause zu kommen ( wenn die Wohnung geputzt ist und die Kinder im Bett liegen ) und der Frau womöglich noch so blöde Fragen zu stellen wie - was machst du eigentlich den ganzen Tag?

  • @Gast Null:
    naja, zu deinem Beitrag zum "Kasus Knacktus" bräuchte man eigentlich ja keinen Kommentar schreiben, deswegen hätte ich fast - no comment - geschrieben, aber irgendwie hats du schon recht: leider ist es oft so, dass (wir) Männer diese Einstellung haben - auch wenn das nach Gottes Wort ganz klar nicht das Motiv sein sollte !!

  • allein die Frage regt mich schon auf - Karriere oder Hausfrau?
    gibt es nichts dazwischen? ne ganz normale Berufstätigkeit? Karriere hört sich so an wie Überflieger, Ellenbogen, Profitorientiert, Streben nach dem Chefsessel,kaum noch zu Hause, etc. und dazu lediglich die Alternative Hausfrau? - den ganzen Tag in den heimischen Wänden kreisen, putzen, waschen, kochen, Kinder bringen, Kinder holen - schnell mal zum Penny, Aldi oder Lidl und abends mit Männe vor der Glotze - sofern Männe da ist?
    Die meisten Frauen, die ich kenne - inclusive meiner Person wollen weder das eine nach das andere,sondern eine vernünftige Kombination aus beidem und im Haushalt nicht nur die alleinige Verantwortung, sondern einen Ehemann und Vater, der sein Leben ebenfalls nach den Bedürfnissen der Familie ausrichtet, sich nicht zu schade dafür ist, morgens mal den Müll mit raus zu nehmen oder die Kinder irgendwo abzuholen.
    Die Zeiten, wo im Hause "die Hausfrau züchtig waltet" und der Mann ausser der Kohle nichts beiträgt, sind doch wohl vorbei,gelle?

  • Zitat

    Original von Gästin
    Die Zeiten, wo im Hause "die Hausfrau züchtig waltet" und der Mann ausser der Kohle nichts beiträgt, sind doch wohl vorbei,gelle?


    Ich muss dir recht geben, Karriere ist noch etwas anderes als Berufstätig... Aber dein letzter Satz: Diese Zeiten sollte es (biblisch) auch nie gegeben haben. Vielleicht hast du es absichtlich übertrieben ausgedrückt. Aber dass der Mann nur das Geld nach hause bringt, ist unbiblisch. Der Mann trägt in der Familie die Verantwort, was alles im Hause etc geschieht. Der Mann trägt vor Gott diese Verantwortung und soll die Familie leiten, auch wenn die Frau bei der Kindererziehung den größten Teil trägt/ausführt. Wenn der Mann nur das Geld mit nach hause bringt, entspräche er nicht dem Willen Gottes und wäre ein Pantoffelheld.
    Der Begriff Hausfrau klingt leider immer so negativ. Dabei ist das ein schwerer Job (habe ich mir sagen lassen). Mehr oder weniger die ganze Koordination von Haushaltsaufgaben, koordination wie wann wo welche Kinder kommen, gehen, gebracht werden, Einkäufe erledigen etc. Das fällt eigentlich alles in den Beruf eines Logistikers. 8)

  • Hallo Zusammen,


    finde es echt immer wieder anregend, über was wir Männer doch alles diskutieren können. Warum die Diskussion nicht den Frauen überlassen?


    By the way: Wer von denen, die hier fleißig posten steht in der Situation, dass er eine Familie ernährt und die Frau daheim bleibt. Wer von Euch ist verheiratet und steuert auf eine solche Situation zu? Wäre nett, wenn sich (falls überhaupt) der Kreis der Poster auf solche beschränken würde, die aus der Situation heraus schreiben und nicht, weil sie tolle Theorien erfinden oder weitergeben, von denen sie nicht wissen, ob sie in der Praxis auch funktionieren!!


    Da ich selber bald in der glücklichen Situation sein darf Vater zu sein (so der Herr weiter Gnade zur doch relativ kompliziert verlaufenden Schwangerschaft meiner lieben Frau gibt), würde mich mal meine in der Überschrift gestellt Frage viel mehr interessieren. Damit die Diskussion damit aber nicht vermischt wird, mache ich gleich dazu einen eigenen Thread auf. Also bitte nicht hier auf diese Frage antworten.

    Schönen Gruß
    Thorsten

  • @Gästin



    Meine Fragestellung ärgert dich? Tut mir leid, aber ich wusste nicht dass die "alten Zeiten" vorbei sind!?
    Ich kann schon verstehen, wenn junge Frauen ein Studium absolvieren und dann vielleicht auch noch sehr gut sind, auch in ihrem Beruf arbeiten möchten.
    Verständlich, ich würde es meiner Frau auch freistellen, man muss diese Arbeit zu hause als Aufgabe sehen! Mein Vater ist Manager in einem großen Unternehmen, seine Frau ist Mutter und Hausfrau. Er hätte nicht den Erfolg, wenn er nicht eine Frau hätte, die ihm den Rücken freihält!
    Aber meine Mutter sieht es als Aufgabe.


    Heute kann ja auch ohne Probleme der Mann Vaterschaftsurlaub nehmen, aber Kinder haben doch eine viel tiefere Bindung zu ihrer Mutter als zu ihrem Vater! Alleine schon durch die Geburt. Eine Frau hat eine noch viel engere Beziehung zu ihren Kindern.


    Also das sind meine Erlebnisse und Meinungen,
    es kann auch andere geben, ich wollte das nur mal geschrieben haben,





    Gruß Jan ;)

    Psalm 27

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!