Rauchende "Christen"

  • hier wurde zwar lange nix mehr geschrieben, aber ich finde, bevor man hier was gegen Rauchen sagt, muss man auch bedenken, was es noch für Süchte gibt. Z.B. kann ja auch Süßigkeiten essen eine Sucht sein(man glaubt ja nicht, wie viele sich da nicht beherrschen können) ich glaube das die meisten hier nicht onhne Süßigkeiten auskommen können. Und wenn man hier die Bibelstelle anführt 1.Kor. 1,16 dann kann man das auch auf Süßigkeiten anwenden, auch wenn das jetzt banal klingt. Man soll sich ja von nichts beherrschen lassen(1. kor. 6,12b).Wenn man also zwanghaft süßigkeiten in sich hineinstopft ist das doch auch eine Sucht!? Und Süßigkeiten sind bestimmt auch nicht gesund, schaden also dem Tempel des heiligen Geistes( wenn man zum beispiel total dick davon wird). Natürlich finde ich Rauchen auch nicht gut, aber bevor man sich über Christen unterhält, die abhängig sind vom Rauchen, sollte man vielleicht erstmal darüber nachdenken, was auch noch süchte sind, die man selber hat.


    Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

    *Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an! 1. Sam 16,7*

  • Ne, du hast das vollkommen richtig verstanden. In früheren Beiträgen wurde auf andere Abhängigkeiten, Epidemien und Süchte auch schon Bezug genommen, kannst du ja zum Vertiefen dort mal nachlesen.


    Liebe Grüße,
    Michael

    Du möchtest die Bibel näher kennenlernen, weißt aber nicht recht wie du vorgehen sollst? Vielleicht kann dir dabei ein Fernbibelkurs Hilfe sein. Interesse? www.dasleben.info

  • Wollte nur etwas über einen Freund schreiben der auch ein Raucher ist den er hatt schon viele MENSCHEN zum


    Herren geführt ich habe mit ihm in einer Wohngemeinschaft gelebt,ich weis das er sehr verlezt ist und es ein


    Wunder ist das er die lezten Jahre nicht in eine Geschlossene Anstalt gespert wurde , ich kenne auch noch andere Leute die den Herren wirklich lieben ,eine Freundin sie ist leztes Jahr gestorben an Krebs hatt sehr viel geraucht und den Herren sehr geliebt sie war früher eine Hure Prostituierte würde man heute sagen ich weis nicht was sie alles für schreckliche Sachen in ihrem Leben erlebt hatte daher würde ich sagen Richtet nicht vorschnell über Menschen


    sie hatt einen Sohn der dient dem Herren auch ganz liebevoll er raucht auch,es gibt viele Leute die innerlich so kaputt sind habt Gnade mit ihnen und herzliches Erbarmen bitte auch mit mir habe eine leserechtsschreib schwäche Danke

  • Da dieses Thema vor kurzem auch bei mir persönlich noch mal aufgewärmt wurde, würd ich hier auch gerne noch mal einen weiteren Kommentar zu abgeben:


    Paulus schreibt:


    Zitat

    Ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; allein gebrauchet nicht die Freiheit zu einem Anlaß für das Fleisch, sondern durch die Liebe dienet einander. Denn das ganze Gesetz ist in einem Worte erfüllt, in dem: 'Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst'.
    (Gal 5.13-14)


    Christ zu sein, bedeutet frei zu sein! Und zwar, so lesen wir in Gal 5, von der Sünde und vom Gesetz. Der Galater-Brief warnt sehr dringlich davor, uns unter irgendein Gesetz stellen zu wollen.


    Und noch eine Nebenbemerkung, die für mich wohl immer mit dem 14. Vers verbunden sein wird: Während einer gemeinsamen Wortbetrachtung sagte ein Bruder, den ich sehr schätze, dazu, das sei wahrer christlicher Fundamentalismus. In Johannes 13 sagt der Herr Jesus: "Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (V. 35) Wisst ihr, was daran interessant ist: Die Welt wird uns nicht daran als Jünger Christi erkennen, das wir nicht rauchen, oder [Plazthalter für vieles andere] nicht (mehr) tun, sondern daran, das wir einander lieben!

  • @ all ...


    Da hab ich grad sehr geschmunzelt. Eigentlich suchte ich eine andere Geschichte von Spurgeon, die ich mal irgendwo gelesen habe. Darin hatte er eine Wette abgeschlossen, eine gewisse Zeit vom Rauchen zu lassen, um zu zeigen, dass er davon nicht abhängig war. Er gewann die Wette und hätte jetzt eigentlich wieder beginnen können, tat es aber nicht. Wenn ich die Geschichte wieder finde, poste ich sie hier noch mal. Statt dessen begegnete mir folgende Episode, eingebunden in ein Predigtthema „Gegen den Richtgeist“. Sehr lesenswert! Den Link dazu habe ich unten mal angegeben. Hier Auszüge daraus:



    Code
    https://www.wcg.org/de/artikel/default.asp?id=161&q=Gott



    In dieser Predigt finden sich etliche Aussagen verschiedener Beiträge wieder. Dazu noch was von mir:


    Ich kann mich auch noch an einige wenige Jahre erinnern, als keiner etwas dabei fand, nach den Gottesdiensten rauchenderweise draußen zu stehen. Doch das seit Jahren erweiterte Gesundheitsbewusstsein in Bezug auf die Qualmerei hat bewirkt, dass es mir gewaltig stinkt, dass einer meiner Söhne ebenfalls raucht. Aber nicht, weil dadurch die Wohnung des Hl. Geistes verqualmt wird, sondern weil er leichtsinnig seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Da braucht mir auch keiner kommen, um Johannes Heesters als Vorbild hinzustellen, über 100 Jahre, trotz Raucherei, stell dir das mal vor! :wacko:


    Fact ist, dass 2 rauchende Verwandte an Lungenkrebs gestorben sind. Die Danksagung betr. Beerdigung des Einen kam grad per Post. Bei ihm waren wir noch vor wenigen Wochen, und es war einfach nur schlimm. :(


    Wenn bei einem an Lungenkrebs erkrankten der Krebs platzt und das Blut in hohem Bogen sprudelt und ihn erstickt, ist das kein schönes Hinübergehen zum Herrn, sondern ein erbärmliches Abkratzen mit höchster Todesangst. Über die Ausstellung „Körperwelten“ von G.v.Hagens kann man gewiss streiten, aber ich habe sie besucht und dort schwarze Raucherlungen gesehen, einfach nur schockierend.


    Die gesundheitlichen Aspekte reichen daher für mich schon als Argument gegen das Rauchen, da brauche ich sie nicht noch christlich zu verbrämen. Der Heilige Geist, der in mir wohnt, wird durch das Rauchen keinen Krebs bekommen, auch kein Diabetes durch Fettleibigkeit, aber der Mensch selbst steht eindeutig in der Gefahr. So weit es in unserem Willen und unserer Macht steht, sollten wir also schon versuchen, unseren Körper zu pflegen und damit gesund zu erhalten, s. Feststellung in Epheser 5, 29.


    Betr. christlicher Sicht ziehen aber auch die Erlebnisberichte, dass man wirklich frei von div. Süchten werden kann (auch mein eigener Mann war Raucher). Dagegen mit zitternden Händen eine Zigarette anzuzünden und dabei einem Alki/Junkie zu erzählen, dass der Herr mächtig ist, wirklich frei zu machen, nicht nur von Sünde, sondern auch von Gebundenheiten/Süchten, kommt sicher nicht so ganz glaubwürdig rüber, zumindest ist man kein lebendes Beispiel dafür. Bei der Gefährdetenhilfe habe ich es oft erlebt, dass Hoffnung aufkeimte, wenn man erzählen konnte „Du, ich hab das selbst mitgemacht, ich war genauso kaputt. Aber guck mich jetzt an. So, wie Jesus mir geholfen hat, kann er auch dir helfen!“.


    Wer aber meint, den Richter rauskehren zu müssen ... s. Link :!:


    Lieben Gruß, Vroni.

  • Liebe Leser,


    mir fällt es jetzt nicht leicht darüber zu schreiben und ich bitte Gott das er mir die richtigen Worte gibt, das ich bloß nicht falsch verstanden werde.


    Könnt ihr Euch noch erinnern, als ihr euch zu Jesus bekehrt habt?


    Also ich sehr gut, wie war ich voller Freude und Gott zeigte mir viele Dinge die nicht in Ordnung waren.Schließlich legte er auch die Finger auf das Rauchen.Ich hatte 6 Jahre gebraucht, um schließlich an einen Punkt zu kommen, wo ich merkte das ich es nicht schaffen würde ohne sein eingreifen. In meiner Verzweiflung bat ich meinen Bruder und meinem Freund mit mir gemeinsam dafür zu beten. Seit diesem Moment rauchte ich nicht mehr. Das merkwürdige war, das die ersten Tage gar keine Versuchung da war, keine Lust nichts. Dann kamen einige Gedanken und Kämpfe. Es dauerte 6 Monate dann war die Lust ganz weg und ich konnte durchatmen. Ich heiratete wurde Pastor und erlebte unglaubliches mit Jesus, trotz einer Sünde die immer noch in meinem Leben war und für die ich auch immer brav, um Vergebung bat, aber ich war nicht frei. Es kam ein Bruch in meinem Dienst, der aus Gründen geschah, die ich nicht gerecht fand und trotzdem wußte ich, daß Gott in mein stilles Kämmerlein schaut und sieht was andere nicht sehen.


    Es dauerte noch geschlagene 8 Jahre bis der Herr mich nach 40 Tagen beten und lesen des Wortes frei werden ließ. Ich bekam Frieden und wußte Gott hatte mir vergeben dafür. Ab diesem Zeitpunkt war ich wie verwandelt. Morgens in aller frühe betete ich für meine Kinder und meine Frau.


    Ich möchte damit sagen, das es noch schwer wiegendere Sünden gibt als Rauchen, ich will es nicht schmälern....Sünde ist Sünde....Nur Gedanken des Ehebruchs und Selbstbefriedigung sind schlimmer. Es ist untreue und Unzucht. In diesem Zusammenhang steht auch der Vers. Euer Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes, preist Gott damit. Gott sagt, er wird die Unzüchtigen Richten und nicht die Raucher....auch wenn das nicht zum Zeugnis dient, aber es ist eine äußere Sache und kommt nicht aus dem Herzen, diese Dinge machen den Menschen unrein....was aus dem Herzen kommt....


    Man könnte hier tausend Fragen stellen. Wenn Jesus vor dir steht, was wird er fragen? Hast Du deine Zeit für mich gelebt? Hast Du Zeit mit mir verbracht oder bist anderen Dingen nach gegangen. Hast Du allezeit im Gedanken mit mir gerechnet und die bösen Gedanken mit meiner Hilfe hinaus geworfen?


    Hast Du mit aneren herzliches erbarmen gehabt?


    Ich sage jetzt was gewagtes. Wenn Du Raucher warst und hattest Deine Kämpfe damit, aber wurdest nicht frei, aber hattest herzliches Erbarmen und Liebe zu anderen Menschen, dann könnte es sein das jenner besser abschneidet, als ein gewissenhafter Bibelkenner und Nichtraucher, der aber das wichtigste vernachlässigt hat.


    Ihr merkt, die Dinge die Gott garnicht mag, kommen aus dem Herzen und sind Unzucht, Streit, Zorn, Zank und Unfrieden mit den Menschen. (Kolosser 3) und nicht in erster Linie (vielleicht in zweiter) das Rauchen oder Trinken von einem Gläßchen Wein oder Bier. Es soll dich nichts gefangennehmen das ist richtig.


    Aber bitte, richtet nicht zu schnell über andere, sondern betet für sie und bittet Gott um Weisheit, wenn euch etwas auffällt an Bruder oder Schwester, wo ihr meint das es nicht richtig ist und prüfe dich selber ob es nicht bei dir schlimmers gibt als das was Du beanstandest. Ich glaube Gott ist viel barmherziger als wir es sind....und hat viel mehr Geduld mit uns....

    Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich vor meinem himmlischen Vater bekennen.... 8o

  • Soll man einen Raucher aus der Gemeinde ausschliessen? 9

    1. Nein man soll den Raucher nicht ausschliessen! (8) 89%
    2. Ja man soll den Raucher ausschliessen! (1) 11%

    Ja gerne Vroni, ich bin nur über mich schockiert und seine Barmherzigkeit mit mir...wir fehlen alle mannigfaltig, Gott möge uns bewahren das wir vorschnell verurteilen. Ich denke, als Ältester oder Prediger hat man da eine besondere Verantwortung im Leben und im Wort und vor allem in der Liebe. Gott hat soviel Geduld mit uns....und wir urteilen vorschnell ohne Liebe...aber da wo es vielleicht eher angebracht wäre schweigen wir...


    Auch wenn man in der Gemeinde Sünde ansprechen muß, dann soll das mit der richtigen Einstellung geschehen auch sogar bei ausschluß müsste man tränen in den augen haben und den jennigen umbeten, das er umkehrt und zurück gewonnen weren kann.


    In er heutigen Zeit findet nicht das eine wie das andere statt....entweder alles egal oder zu hart...bedenklich ist das....das rauchen wäre das letzte im sündenkatalog was ich anprangern würde...Kolosser 3,5.. da gibt es wichtigeres was den leib unrein macht..... gruß hotti

    Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich vor meinem himmlischen Vater bekennen.... 8o

  • Hi @ all!


    Hier mal meine Meinung zu dem Thema. Knüpft an die Barmherzigkeit an!


    Wenn Gott so hart wäre, wie viele von euch, dann wäre der Himmel leer!


    Gott nimmt was wir geben und forder und verbiegt uns nicht.
    Soll heißen:
    Wenn jemand raucht und ein Problem damit hat, wartet Gott nicht erst, bis diese Person nicht mehr raucht,
    bevor ER mit ihm arbeitet und Liebe hat ER sowieso zu ihm.


    Und zum Rauchen:
    Rauchen ist keine Sünde, es sei denn es ist eine Sucht (wie bei den meisten...)
    Rauchen kann Genuss sein und dann stellt sich allein die Frage, wie vereinbare ich diesen Genuss, der ja Geld kostet
    und so, mit meinem persönlichen Leben mit Gott.


    Meiner Meinung nach, sollte das Rauchen jedem selber überlassen werden!
    Macht nicht aus einer Mücke einen Elefanten. Anstatt die rauchende Person zu verurteilen
    sollte man lieber bei seinen eigenen Lastern anfangen, da gibt es sicherlich genug, auch wenn du nicht rauchst!


    Mit lieben Grüßen


    Tobi

    Das Leben als Christ besteht nur aus zwei Dingen: Ich muss täglich zu Jesus Christus kommen und ich muss jeden Tag in Jesus Christus bleiben.


    Hans Peter Royer

  • den hans peter royer finde ich klasse...(weil tobi seine signatur mit ihm geschmückt hat)hört mal in der datenbank www.semion.de seine predigten an.....klasse....da kann man sogar wilhelm busch unseren großen pfarrer aus essen (gestorben 1967) hören....


    mit dem rauchen, gebe ich dir in den groben zügen recht, aber man sollte trotzdem mit so schnell sagen ist keine sünde.....stichwort...gebundenheit, geld...etc...ist schon sehr zu bedenken....sicher gibt es schlimmeres und da wird gott auch gerecht sein....gebt eure leiber hin als ein lebendiges opfer, das ist angenehm vor gott und den menschen....ich muß mich fragen ob ich ein anstoß bin für andere mit meinem verhalten und noch ein zeugnis bin....aber bitte, das soll jeder selber mit seinem herrn ausmachen unsere aufgabe ist es nicht vorschnell zu verurteilen und in liebe, geduld und barmherzigkeit mache dinge tragen und ansprechen... :love:

    Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich vor meinem himmlischen Vater bekennen.... 8o

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